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Zur Macht der Liebe statt der Liebe zur Macht


Frieden, Liebe, Freude und Licht
den Menschen


Jerushalajim

die eine melodie der freiheit

Das  Friedensmal Wendepunkt  im
Garten des Friedens - ein Bürgerprojekt

Kunst ist mehr als Unterhaltung; sie kann neue Bilder zu denken geben und Richtungsweiser für den ÜBERdenkenden sein, über die Gefangenschaft in der Bilderwelt hinaus sich einzufühlen.

Krieg und Gewalt haben viele Denkmäler, was aber ist mit Frieden, Bürgerengagement und einem ehrlichen Miteinander? Wie reagieren wir auf das Schlechte in der Welt und in uns? Verzagen wir, machen wir uns klein und fühlen wir uns nur schuldig? Oder machen wir das einzig sinnvolle: Die Antwort auf das Schlechte in der Welt kann doch nur sein, erst recht in der Liebe zu allem Leben positiv zu handeln und dabei aufrecht zu gehen - in Würde und Demut zugleich. Das heißt eben dehsalb nicht, sich klein zu machen oder sich einer Ungerechtigkeit zu ergeben. Die Auseinandersetzungen sind Teil des Lebens, an denen man wächst. Aber man begegnet ihnen mit Versöhnungsbereitschaft und handelt aus einem inneren Frieden heraus - und geht immer weiter auf seinem Weg der inneren Sehnsucht nach.

Die Welt ist schlecht... - das ist gerade die Entschuldigung, nicht besser zu handeln. Es mündet in einer Abwärtsspirale, ein Teufelskreis... - im Denkmal symbolisiert durch den dunklen Ring, der aber vom „Baum des Lebens” durchbrochen wird! Das Friedensmal soll ein Signal sein, diesen negativen Prozess ins Positive zu wenden. Lassen Sie sich von unserem Projekt inspirieren und behalten Sie, was gut für Sie ist. Sie werden sich selbst auf den Weg (zu sich selbst) machen müssen; auch das ist eine Botschaft des Friedensmals, dem Pilgerort am Europäichen Fernwanderweg Nr.8. Es gibt hier Spiritualität, aber keine Ideologie, die Sie glauben müssen. Es ist vielmehr der Vorschlag, in sich zu gehen und zu hören, was das klingt, zu spüren, was da ist. Das heißt es sich auf den Weg zu machen...

Der Garten des Friedens befindet sich im Ortsteil Hochstädten im südhessischen Bensheim. Dort liegt er in der freien Natur an einem Wanderweg; dem Europäischen Fernwanderweg Nr. 8. Besuchen Sie eine der schönsten hessischen Landschaften. Der Garten des Friedens liegt hinter der Burgruine Schloss Auerbach direkt auf der Wanderroute vom Staatspark Fürstenlager zum Felsenmeer im Lautertal.



Ein Bürgerprojekt  -  Entwicklungszeit 14 Jahre,

Einweihung am 16. Mai 2012 Sonnenuntergang bzw. 17. Mai 2012 um 12 Uhr


Friedenszeichen
Kreis - Ø 26 m - mit 24 Stufen. Im Inneren der „Baum des Lebens”, der einen dunklen Ring durchbricht.

Bild des fertigen Denkmals  (Computergraphik)


Zusammenfassung

Der Verein 

Der Verein Friedensmal Wendepunkt e. V. wurde am 27. September 2001 in Bensheim gegründet und hat zur Zeit 40 Mitglieder. Geschäftsführender Vorstände sind Thomas Zieringer und Linde Weiland. Ehrenmitglied ist Kirchenpräsident Dr. Volker Jung. Vereinszweck ist die Förderung des Friedens und der Völkerverständigung. "Zeichen des Friedens" sollen einen Weg aus der Auseinandersetzung in die Integration sichtbar machen und Blockaden überwinden helfen. Im August 2010 konnte der Verein ein besonderes Friedensmal in Hochstädten anregen und mitorganisieren, das eine Blockade für den Ort überwinden half und bundesweit bekannt wurde: Die "Befahrbare Ausstellung Dorffrieden - Frieden fängt im Kleinen an", ein gemeinsames Projekt mit der Bürgerinitiative "Unsere Eigene Umgehung". Die Hauptaktivität des Vereins ist aber die Gestaltung des Friedensmals am Europäischen Fernwanderweg oberhalb Hochstädtens als kontemplative Stätte für Pilger. Auf gesellschaftlicher Ebene soll es Wunden der Vergangenheit heilend zum friedensstiftenden Symbol für unser Land werden. Das Denkmal befindet sich oberhalb der Stollen eines ehemaligen Bergwerkgeländes, das im 2. Weltkrieg als Außenlager von Natzweiler-Struthof genutzt wurde. Insofern ist die Menschenwürde und der Schrecken des Krieges hier ein Thema in dem Sinne, dass es uns zeigt, wie sehr der Frieden und die Freiheit zu schätzen ist.

Das Friedensmal sei "Licht in der Welt"; denn die Antwort auf Dunkelheit ist Licht. Oder wie die jüdische Schriftstellerin Nelly Sachs es ausdrückte: "… die ihr stehenbliebt, dort, wo Staub zu Licht verwandelt wird."


Das Friedensmal

Mit der Grundsteinlegung am 26. 4. 2010 begannen die Bauarbeiten. In einer feierlichen Zeremonie, die Dekan Groß durchführte, wurde der 1. Psalm auf einer Schriftrolle in einer Stahlkapsel in den noch feuchten Beton gelegt. Das ganze 26 m große Denkmal ist in allen Details von diesem mittleren Bezugspunkt aus konstruiert. Das Denkmal wurde mit dem Baum des Lebens nach Jerusalem ausgerichtet. „Selig sind, die ihre Kleider rein halten; damit haben sie Anrecht auf den Baum des Lebens und gehen durch die Tore in die Stadt ein” (Offenbarung 22,14). Die Stufen im Denkmal, die überschritten werden, entsprechen dem inneren Wunsch „die Kleider rein zu halten”; es ist nur in Demut möglich und nur so kann das Heilige erkannt werden (Inschrift auf den Stufen). „Die Stadt” ist Jerusalem, d. h. heißt übersetzt „Stadt des Friedens”. Es ist ein Ort auf dieser Welt, aber auch ein Ort in der geistigen Welt. Wer die letzte Bedeutung vergisst, versteht nicht. 

Das Friedensmal zeigt den Weg ins eigene Innere. Wir ändern die Welt, indem wir uns selbst ändern. Man kann 24 Stunden, also den ganzen Tag, ums Denkmal (ein 24-Eck) gehen und man drehte sich im Kreis um sich selbst. Erst wenn man über die Stufen (der Demut) mit der Inschrift Erkennet das Heilige in eurer Mitte  tritt - wenn man von sich loslässt - wird man sich finden. Der dunkle Ring im Denkmal steht für den entfremdeten Verstand. Man missversteht und projiziert und hält die Projektionen für die Wahrheit; so entsteht Spaltung. Im Ring werden 33 Steine aus heimischem Odenwaldquarzit symbolisch als Projektionsflächen stehen. Der Baum des Lebens durchbricht die Dunkelheit: Wie ein gesunder Baum Himmel und Erde verbindet, so hätte auch der Mensch darin das Leben. In der Mitte des Friedensmals findet sich eine Rose,  die für die Reinheit und Liebe steht. Hier kann man sich wenden und die Erfahrung mutig hinaus in die Welt tragen. Eine Weiße Rose... - wenige Zeichen sind so sehr mit einem positiven Deutschland verbunden. 

Der Weg zur Pilgerstätte in der Natur für die Wanderer war eine Lernerfahrung. Für den Frieden muss man sich auf den Weg machen. Man findet ihn nicht im Lärm der Welt, sondern in einem inneren Frieden bei sich selbst. Die Idee - 1998 enstanden als ein Zeichen inmitten einer Mahnmalkultur Staub in Licht zu wandeln - war ursprünglich für Berlin gedacht. Leute wie Ephraim Kishon unterstützten diese gewagte Idee. Die „große” Politik Berlins zeigte sich jedoch überfordert. Daraufhin drehten wir die Wirkrichtung um: nicht von „oben nach unten”, sondern von „unten nach oben” kann nur der Erfolg kommen. Es war klar, dass das wesentlich mehr Zeit und Arbeit bedeuten würde. So erklären sich die 14 Jahre, in denen wir nun schon daran arbeiten.

Vom Ansatz „Frieden im Großen” zu stiften ging es über den „Frieden im Kleinen”, die „Befahrbare Ausstellung”, nun zum „Frieden im Innern”; der einzige Ort wo sich wirklich etwas wenden lässt.




Der Garten des Friedens zwischen Frankfurt und Heidelberg am Europäischen Fernwanderweg wird mit dem ersten Stein im Friedensmal eröffnet, denn das erste Projekt ist erfolgreich abgeschlossen und deutschlandweit berichteten die TV-Sender, die Print-Medien und Radiostationen: Die „Straße des Friedens” in Bensheim-Hochstädten. Ein Dorf - die Gesellschaft im Kleinen - wacht auf und erkennt sein Potential.


Link:  Die Medien über uns  (Presseartikel, TV-Reportagen und Interviews)


Im Jahr 1999 erschien das Buch „Wendepunkt - die Vision einer neuen Menschlichkeit” von Thomas Zieringer. Darin fand die Begriffsbildung statt: Wenn das Mahnmal die Auseinandersetzung mit Verletzungen aus der Vergangenheit thematisiert, dann müsste der neue Begriff Friedensmal die Integration im Prozess darstellen; also für eine Heilung wirken. Statt einer Fokusierung auf die Vergangenheit enstünde ein Gedenkkonzept, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verbindet. Ein Friedensmal ist also etwas anderes als ein Friedensdenkmal. Das Friedensmal ist kein statisches Denkmal, sondern ist immer mit einem Prozess verbunden; die Last in einen Segen zu wandeln. Das ist ein Paradigmenwechsel im Umgang mit der Vergangenheit. Wenn wir wirklich etwas aus der Vergangenheit gelernt haben, dann müssen wir über die Mahnmale hinaus Friedensmale bauen!



Bilder der Bauarbeiten


Die Wölbung der Baumkrone wurde als nächster Schritt modeliert

Fertigstellung des Baumstamms

Der Baumstamm wird mit großen Onyxmarmorkieselsteinen gestaltet

Der Innenkreis wurde gesetzt.

Die unteren Stufen (klare Kante) und die umliegende Erde wurden von zuviel Beton befreit.

Mähkante als Rahmen mit einem steilen Betonkeil (später unsichtbar) wurde gesetzt.

Der Graben für den Pflasterring des Innenkreises (Grünfläche Ø 16,60 m) wird ausgehoben.



Ein Bürgerprojekt

Hier entsteht der Garten des Friedens als ein Ort für Pilger am Europäischen Fernwanderweg. Auf der persönlichen Ebene ist es als Meditations- und Gebetsort gestaltet; es bezeichnet den Gang ins eigene Innere. Es geht also um die Beziehung zu sich selbst. Nur wer Frieden mit sich hat, kann den Frieden nach außen tragen. Auf kollektiver Ebene wirkt der Garten des Friedens für einen Paradigmenwechsel im deutschen Gedenken; es geht also um die Beziehung unseres Landes zu sich selbst. Nur eine gesunde Kultur, die ein positives Verhältnis zu sich lebt, hat die Kraft sich im Wandel der Zeiten immer wieder neu zu finden und für den Frieden in der Welt zu wirken.

Was aber ist mit dem „Paradigmenwechsel” gemeint? Ganz automatisch sprechen viele Leute beim Friedensmal sogleich vom Mahnmal, wenn wir es vorstellen; so tief sind Mahnmäler in unserer Kultur verankert. Gerade das zeigt, wie wichtig es ist gleichermaßen den Begriff des Friedensmals zu etablieren. Mahnmale konfrontieren mit Lasten und Schmerzen. Das hat seinen Sinn. Daraus darf aber keine Bedrückung mit Scham- und Schuldgefühlen für die heutige Generation entstehen. Verantwortung fürs Leben ist positiv! Sie will sich im Engagement freiheitsliebender und mündiger Bürger ausdrücken. „Unten” entstehen die neuen Wege. Von daher kann die Gesellschaft auch immer wieder neues Leben erfahren.

Eine Kultur braucht deshalb genauso die hoffnungsvollen Zeichen. Sie stehen für das Leben und berühren das Gute im Menschen, so dass es sich überhaupt regen kann. Nach der Konfrontation mit Mahnmalen ist deshalb der nächste natürliche Schritt die Integration in einer Friedensmal-Kultur, die dieses Denkmal begründen möge. Was hätten wir denn „aus der Vergangenheit gelernt”, wenn dieser positive Schritt fehlte? Wie sollen wir eine langfristige gute Entwicklung in unserer Kultur erwarten, wenn ihr Verhältnis zu sich gebrochen ist? Es reicht nicht wie im Mahnmal die Konfrontation mit einer Last oder auch einer Unzufriedenheit, damit eine Gesellschaft ihr Potential freisetzt, man muss auch die andere geistige Seite wie im Garten des Friedens spüren können. Diese nämlich verbindet die Menschen und heilt. Das größte Unglück in einer Gesellschaft geschieht nicht durch „böse Menschen”, sondern weil das gute Potential in ihr nicht erkannt wird. Der Garten des Friedens möge dabei helfen - es sei ein Signal - dass unser Land eine positive Beziehung zu sich selbst lebt.

Doch wer ist „unser Land”? Wir sind es! Nun sind wir wieder auf der persönlichen Ebene: Nehmen wir die Chancen und die Schönheit dieses kurzen Lebens überhaupt wahr oder sind wir Gefangene unserer Gewohnheiten und Ängste? Wie leben wir? Jeder muss selbst für sein Leben Verantwortung übernehmen und das nicht Führern, dem Staat oder einer religiösen Hierarchie überlaßen wollen. So ist dieses Denkmal dem freiheitsliebenden und mündigen Bürger gewidmet. Seine Botschaft schöpft aus der dem Menschen ureigenen Sehnsucht nach Erfüllung im Leben. Wo liegt also unsere Sehnsucht? Welche Ängste und Gewohnheiten stehen ihr entgegen? Streifen Sie durch den Steinwald im äußeren Ring und erforschen Sie die „Steine” - auch die im eigenen Inneren. Jeder der aufgestellten Steine wird mit einem positiven Friedensprojekt verbunden sein, so dass der Garten des Friedens nur mit echtem Bürgerengagement langsam in seine Bestimmung wachsen kann. Bitte legen Sie Ihre Schuhe ab, bevor Sie in die große Grünfläche im Zentrum treten. Es, bedeutet symbolisch, seine Gewohnheiten und Vorurteile abzulegen.


Heimatpflege

Dieses Projekt kostet uns viel Mühe, Zeit und Geld. Die verwendeten Materialien sind ausgesucht und edel. Dieses Gebiet wurde früher von Steinmetzbetrieben geprägt. Fast alle Minen sind inzwischen aber geschlossen. Wir möchten mit unserem Engagement auch etwas von der typischen Kultur dieser Gegend bewahren: Im Ring werden besonders schöne Steinblöcke aus dem heimischen Odenwaldquarzit stehen. Friedensmal Wendepunkt e. V., Weiherweg 37, 64625 Bensheim, post(at)friedensmal.de





Nicht die Dunkelheit, sondern das Licht zu leben; weil etwas aus der Vergangenheit gelernt wurde.
Dafür steht das Friedensmal im Garten des Friedens als Symbol: „ERKENNET DAS HEILIGE IN EUER MITTE”.  (Inschrift)




Ephraim Kishon
 Ephraim Kishon
Kishon Referenz


Sehr geehrter Herr Zieringer,

Vielen Dank für Ihren Brief vom 25. Mai 1999.

Ich habe Ihr Buch nicht nur gelesen, sondern auch meinen Freunden zur Lektüre überlassen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Norbert Blüm



Sind Sie interessiert?  Hier erfahren Sie mehr Details...



Befindet man sich in der inneren Grünfläche, im Meditations- und Gebetsraum, so ist man ringsum von Steinen umgeben, bis an der Stelle, wo der Durchbruch ist. Hier dann kann man das Gefühl von Freiheit erfahren. Die Botschaft des Denkmal soll für den Besucher erfahrbar sein. So wird der Ort verständlich.

Der Ort des Denkmals und die Lage auf dem Grundstück wurde so gewählt, dass der Baum des Lebens Richtung Jerusalem (eigentlich Stadt des Friedens) weist und sich gerade da, wo der Durchbruch ist, eine freie Sichtachse in die Naturlandschaft ergibt. Links vom Denkmal sind Bäume rechts sind Büsche. In der Mitte war die freie Sicht möglich. Es ist übrigens das einzige Grundstück im weiten Umkreis, wo diese Ausrichtung mit dieser Erfahrung von Befreiung möglich war.



Die Würde des Menschen ist unantastbar (Artikel 1, Grundgesetz). Worin soll das begründet sein? Eine Antwort bezeichnet dieses Symbol. Für die Menschenwürde lohnt es sich aufrecht zu stehen. Freiheit und Frieden bedeuten Anstrengung, ein dauerndes Ringen darum, sonst gehen beide verloren. Auch in unserer Zeit darf das nicht vergessen werden.

Ein Garten des Friedens bedeutet nicht Friedhofsruhe. Es geht hier auch nicht um einen Stallfrieden. Leben ist immer auch Anstrengung, Auseinandersetzung und Kampf - und sei es ein innerer. Das gilt auch oder gerade für den Erhalt des Frieden und der Freiheit. Es geht um das Wissen über die Richtung des Weges mit seinen Auseinandersetzungen: Erkennet das Heilige in eurer Mitte.


Es gibt zwei Wege zum Ziel - auch das zeigt das Denkmal: im Frieden in den "Baum des Lebens" hineingehen oder in der Konfrontation sich im äußeren dunklen Ring mit den Steinen als Projektionsflächen zurechtfinden und sich so ins Zentrum vorarbeiten. Das eine ist ein Weg der Freude, das andere ein Weg des Schmerzes. Meist wird der zweite Weg gewählt. Der Begriff "Weg" verdeutlicht es schon: der geistig-kulturelle Fortschritt erfolgt in Prozessen. Vom Thema geht es in die Auseinandersetzung und dann darf die Integration folgen. Die Stufe der Auseinandersetzung ist dabei gar nicht zu vermeiden, handelt es sich um einen echten Fortschritt. Wenn es einfach ginge, ohne inneren oder äußeren Kampf, dann gab es auch keine Entwicklung.

Das was die Entwicklung bringt, wird zunächst nicht anerkannt, da die Menschen das Neue nicht einordnen können. Aber gerade die Entwicklung, der Weg (!) ist das Ziel - und nicht einfach der Bau eines schönen Denkmals im schönen Bensheim. Und so erklärt sich dann auch der Bau eines Zauns mit dem Segen der zuständigen Behörde just vor dem Eingang des Denkmals, wo der Durchbruch in die Freiheit erfolgt, wo symbolisch die Blockaden (Zäune) überwunden werden. Er wirkt wie ein großes Hinweisschild, das auf das Denkmal gerichtet ist und schreit: „Das ist eine Lüge!” Doch es sind wohl Geburtsschmerzen. Das „Kind” kann trotzdem noch schön werden, finden wir einen Weg, diese Blockade - die Herausforderung des prüfenden "Saturn" - symbolisch zu überwinden, damit Negatives in Positives gewandelt werde. Es heißt „Friedensmal Wendepunkt”.



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