Ismael, der muslimische Chef des Bauunternehmens, das von der Firma Kurz beauftragt worden war die Stufen des Denkmalkreises zu legen, spricht ein kurzes Gebet in einer Minute der Andacht. 24 solcher Stufen aus Granit werden die "Schwelle der Demut" bilden. Die erste Stufe wurde exakt nach Jerusalem ausgerichtet. Die Inschrift der ersten Stufe lautet: Erkennet das Heilige in eurer Mitte.


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Erste Stufen am Friedensmal Wendepunkt in Hochstädten gelegt

Hochstädten. Schon seit neun Jahren sammelt der Verein Friedensmal Wendepunkt Geld für sein Projekt auf dem Höhenzug über Bensheim-Hochstädten. Nun konnte endlich mit dem Verlegen der ersten Granitstufen begonnen werden. Die erste Stufe trägt die Inschrift "Erkennet das Heilige in eurer Mitte" und ist mit dem "Baum des Lebens" inmitten des Steinkreises nach Jerusalem ausgerichtet. Insgesamt 24 Stufen auf zwei Ebenen umfasst der Steinkreis mit einem Durchmesser von 26 Meter.

Das Projekt, das von Thomas Zieringer initiiert wurde, soll ein Zeichen zur Versöhnung sein. Es steht für eine Kultur der Freiheit, die auch den Kontakt zu anderen Ländern mit anderen kulturellen Prägungen wertschätzt. Gleichzeitig ist nach Aussage des Initiators das Friedensmal aber auch den Wanderern gewidmet. Mit seiner herrlichen Lage auf einer Kuppe zwischen Elmshausen und Hochstädten bietet sich an dieser Stelle auch ein schönes Panorama und lädt nicht erst nach Fertigstellung zu einer Rast ein. Die Einweihung des ersten Bauabschnitts ist für das nächste Frühjahr vorgesehen. tz


© Bergsträßer Anzeiger, Dienstag, 26.10.2010 (
Originalartikel)




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