Die Blüte des Lebens Ein Symbol universaler Spiritualität

Die Blüte des Lebens steht für den vom Numinosen inspirierten Menschen
Die Blüte des Lebens

Die 'Blüte des Lebens' ist eine Einladung zur Reflexion über die Verbundenheit aller Dinge, die Wichtigkeit von Balance und Harmonie im Leben - gesellschaftlich damit auch in der Politik - und die Präsenz des Göttlichen in jedem Moment. Sie ermutigt uns, ein Leben in Achtsamkeit, Liebe und Ausrichtung auf das Höhere zu führen.

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Die Vielfalt spiritueller Wege

Die 'Blüte des Lebens' im Kontext des Jerusalem Friedensmals symbolisiert die universelle Verbundenheit und Einheit verschiedener spiritueller und philosophischer Pfade. Sie anerkennt die Vielfalt der Vorstellungen und die Begrenztheit des menschlichen Verständnisses. Sie ermutigt zur fortwährende Suche nach Wahrheit, die über ein begrenztes Wissen hinausgeht: "Mache Dir kein Bild von Gott" heißt es aus dem gleichen Grund im Judentum und Christentum. Die 'Blüte des Lebens' weist somit auf die Idee hin, dass alle spirituellen und philosophischen Pfade Teil eines größeren, miteinander verbundenen Ganzen sind. In diesem Sinne sind Symbole der Kunst und Spiritualität, wie die 'Blüte des Lebens', nicht die Quelle der Gnade selbst, sondern vielmehr Wegweiser, die uns einladen, diese Gnade in unserem eigenen Herzen zu entdecken. Diese Gnade ist die tiefe Einsicht und das Erleben der Verbundenheit aller Dinge, die Erkenntnis, dass Spiritualität und Wahrheit uns alle umgeben und in uns selbst zu finden sind.

Die zentralen Konzepte der verschiedenen Religionen zu Frieden, Liebe und Wahrhaftigkeit verkörpern Schlüsselprinzipien und Lehren, die tiefe Einblicke in die jeweiligen Glaubensrichtungen bieten. So sprechen wir von Frieden im Agnostizismus, Schalom (שָׁלוֹם) im Judentum, Agape (ἀγάπη) im Christentum, Tawhid (توحيد) im Islam, Ahimsa (अहिंसा) im Hinduismus, Dharma (धर्म) im Buddhismus, Magokoro (誠心) im Shintoismus, Vahdat (وحدة) im Bahai-Glauben, Asha (𐬀𐬴𐬀) im Zoroastrismus, Tao () im Taoismus, Sukh (ਸੁਖ) im Sikhismus. Da auch der Atheismus ein Glaube ist soll auch dessen humanistisches Schlüsselprinzip 'Vernunft und Liebe' erwähnt werden.

Trotz ihrer Unterschiede eint diese Prinzipien das gemeinsame Streben nach Harmonie, Frieden und tiefgehender Verbundenheit, sowohl auf persönlicher als auch universeller Ebene. Diese universellen Werte finden ihren Ausdruck in der 'Blüte des Lebens', einem Symbol, das nicht nur die Vielfalt spiritueller Wege anerkennt, sondern auch ihre tiefgreifende Einheit und das gemeinsame Ziel, eine Welt der Harmonie und des Verständnisses zu erschaffen.

Im Laufe der Zeit haben religiöse Traditionen Menschen auf vielfältige Weise Orientierung und Sinn gegeben. Sie können den Menschen zu einem Licht werden, das den Weg weist, und zu Quellen, aus denen sie spirituelle Kraft schöpfen. Wie eine Schale, die es braucht, um 'heiliges Wasser' zu halten, oder eine Hand, die zugleich empfängt und schützt, können die verschiedenen religiösen Traditionen dem auf Gott ausgerichteten Geist des Menschen Halt und Orientierung bieten und zugleich aus dem geheiligten Geist empfangen. Die 'empfangende Hand' symbolisiert, wie Menschen religiöse Traditionen mit Leben erfüllen. Sie sind nicht nur Empfänger göttlicher Weisheit und Führung, sondern auch aktive Teilnehmer und Mitgestalter des spirituellen Lebens. Ihre auf Gott ausgerichteten Handlungen und ihr Streben nach Heiligung im täglichen Leben tragen dazu bei, dass die religiösen Traditionen lebendig und relevant bleiben.

Der interreligiöse Dialog ermöglicht uns, die Vielfalt und den Reichtum der spirituellen Pfade zu würdigen, während wir die dynamische Beziehung zwischen dem Individuum, seiner Religion und einer die Religionen verbindenden gemeinsamen Spiritualität erkunden und wertschätzen.

Konzepte des Friedens, der Liebe und Wahrhaftigkeit

Frieden (Agnostizismus): Die 'Blüte des Lebens' ist ein Zeichen der Spiritualität für alle Menschen, aller Religionszugehörigkeit und auch keiner. Das Wort "Frieden" unter dem Symbol zeigt, dass auch die Menschen, die einfach nur Spiritualität suchen und sich sonst zu einer philosophischen Sichtweise, zum Agnostizismus oder Humanismus bekennen, angesprochen sind. Damit wird das Friedensmal zu einem Friedensmal für den Menschen. mehr

Schalom (Judentum): Die 'Blüte des Lebens' im Zentrum des Friedensmals verkörpert eine tiefe Symbolik, die in harmonischem Einklang mit dem Konzept von Schalom im Judentum steht. Schalom, das weit mehr als nur die Abwesenheit von Konflikt bedeutet, umfasst eine tiefe, ganzheitliche Harmonie und Vollkommenheit. Es spiegelt das dynamische Zusammenspiel von Gegensätzen und die Einheit der Schöpfung wider, eine universelle Balance, die sich in der 'Blüte des Lebens' visuell darstellt. Schalom, in seinem umfassendsten Sinne, bezieht sich auf die Harmonie in jedem Aspekt des Lebens und Seins, eine Harmonie, die das Herz des Friedensmals – die 'Blüte des Lebens' – in ihrer spirituellen und symbolischen Tiefe einfängt. Die jüdische Dichterin Nelly Sachs beschrieb Schalom als 'eine Schmetterlingszone der Träume', was die friedvolle und tiefgründige Natur dieser Harmonie betont. Das Symbol kann auch als Darstellung des Schabbats gesehen werden, des Tages, an dem Menschen zu innerer Ruhe und Selbstbesinnung finden. mehr

Agape (Christentum): Im Herzen des Christentums steht das Konzept der "Agape", der göttlichen, bedingungslosen Liebe. Agape geht über einfache menschliche Zuneigung hinaus und umfasst eine universelle, selbstlose Liebe, die sich in der Fürsorge und dem Wohlwollen für alle Lebewesen manifestiert. Ähnlich wie die 'Blüte des Lebens' die Vereinigung von Gegensätzen und die harmonische Verbundenheit aller Schöpfung symbolisiert, repräsentiert Agape die Idee, dass wahre Liebe und Harmonie erreicht werden, wenn alle Schöpfungen in Liebe und Respekt miteinander verbunden sind. mehr

Tawhid (Islam): Das Konzept von "Tawhid" im Islam stellt eine Parallele zur 'Blüte des Lebens' dar. Tawhid, das die Einheit und Einzigartigkeit Gottes betont, spiegelt auch die Idee der Einheit in der Vielfalt wider. Es lehrt, dass alles in der Schöpfung miteinander verbunden ist und letztlich auf den einen Schöpfer hinweist. Diese Einheit in der Vielfalt korrespondiert mit der harmonischen Verbindung, die durch die 'Blüte des Lebens' symbolisiert wird. mehr

Ahimsa (Hinduismus): Das Prinzip der Gewaltlosigkeit und des tiefen Respekts für alle Lebewesen - Ahimsa - ist tief im Hinduismus verankert. Ahimsa betont die Notwendigkeit, in Harmonie mit der Natur und allen Geschöpfen zu leben. Diese Lehre korrespondiert mit der 'Blüte des Lebens', da sie die Bedeutung von Balance und der friedvollen Koexistenz aller Elemente des Universums unterstreicht. mehr

Dharma (Buddhismus): Das Konzept des "Dharma", das häufig als die natürliche Ordnung des Universums interpretiert wird, findet sich als ein maßgebendes Prinzip im Buddhismus. Dharma ist das Prinzip, das Harmonie und Gleichgewicht im Leben und in der spirituellen Praxis fördert. Es spiegelt die Idee wider, dass alles in der Welt miteinander verbunden ist und dass das Erreichen von innerem und äußerem Gleichgewicht wesentlich für ein erfülltes Leben ist. Dies steht in Einklang mit der 'Blüte des Lebens', die als Symbol für die universelle Ordnung und die Verflechtung aller Lebensformen steht. mehr

Magokoro (Shintoismus): Das Konzept von "Magokoro" findet sich zentral im Shintoismus. Magokoro bezeichnet ein Herz, das in Wahrheit und Aufrichtigkeit verankert ist. Es impliziert eine Art inneren Frieden und Reinheit, die sich in Harmonie mit der Natur und den Kami (göttlichen Geistern) äußert. mehr

Vahdat (Bahai): Das Prinzip der "Einheit der Menschheit" steht in der Religion der Bahai im Vordergrund. Diese Lehre betont, dass alle Menschen, unabhängig von ihrer kulturellen, religiösen oder ethnischen Herkunft, Teil eines einzigen, globalen Menschheitsfamilie sind. Diese Sichtweise der universellen Verbundenheit und Einheit aller Menschen spiegelt sich in der 'Blüte des Lebens' wider, die ein Symbol der kosmischen Ordnung und der Verbindung aller Lebensformen ist. mehr

Asha (Zoroastrismus): Im Zentrum des Zoroastrismus steht das Konzept von "Asha", das häufig als Wahrheit, Rechtschaffenheit oder göttliche Ordnung übersetzt wird. Asha repräsentiert das Ideal eines Lebens in Einklang mit der kosmischen Ordnung. Es geht um mehr als nur ethisches Handeln; Asha ist die grundlegende Ordnung des Universums, die sowohl die physische als auch die spirituelle Realität umfasst. Dieses Prinzip spiegelt sich in der 'Blüte des Lebens' wider, die als Symbol für die harmonische Ordnung des Kosmos und das Streben des Menschen nach Ausrichtung mit dieser universellen Wahrheit steht. In Asha vereinen sich Gedanken, Worte und Taten in einem harmonischen Ganzen, das die Einheit der Schöpfung und die Notwendigkeit reflektiert, im Einklang mit der Wahrheit zu leben. mehr

Tao (Taoismus): Das Konzept des "Tao", das als der grundlegende, unaussprechliche Weg oder Prinzip des Universums verstanden wird, steht beim Taoismus im Mittelpunkt. Tao ist die Quelle und das Muster hinter allen Existenzformen, und es betont die Harmonie zwischen Mensch und Natur. Diese Philosophie der natürlichen Balance und des Fließens mit dem Weg des Universums findet sich in der 'Blüte des Lebens' wieder, die als Symbol für die universelle Ordnung und das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Aspekten des Lebens gesehen werden kann. mehr

Sukh (Sikhismus): Das Konzept "Sukh" bedeutet Frieden und Wohlbefinden, sowohl im materiellen als auch im spirituellen Sinne. Dieses Konzept betont die Bedeutung eines Lebens in Harmonie mit dem Göttlichen und der Gemeinschaft und könnte die inneren Qualitäten der Harmonie und des Gleichgewichts, die die 'Blüte des Lebens' symbolisiert, gut repräsentieren. "Sukh" konzentriert sich auf den individuellen und inneren Frieden, der ein wichtiger Aspekt der 'Blüte des Lebens' ist. mehr

Vernunft und Liebe (Atheismus): Dieses Prinzip spiegelt die Grundwerte des Humanismus wider und betont die Bedeutung rationaler Reflexion gepaart mit universeller Liebe und Mitgefühl. Es steht für eine Weltanschauung, die durch kritisches Denken und tiefes menschliches Verständnis geprägt ist, ähnlich der harmonischen Vereinigung in der 'Blüte des Lebens', die als Symbol für die Einheit und das Zusammenspiel unterschiedlicher Lebensaspekte steht. mehr

Diese Konzepte aus verschiedenen Religionen unterstreichen die universelle Botschaft der 'Blüte des Lebens'. Sie alle verkörpern gemeinsame Werte von Harmonie, Respekt, Liebe und Balance, die im Kern der 'Blüte des Lebens' und ihrer Bedeutung für eine interreligiöse Spiritualität stehen.


Eine Erklärung der Symbolik

Die 'Blüte des Lebens' dient als kraftvolles Symbol für eine Spiritualität, die über die Grenzen von Religionen hinausreicht. Sie besteht aus zwölf weißen Blütenblättern und einem darauf liegenden Stern in Form eines Hexagramms, was an das Herzchakra erinnert: ein Herz das lebt! Das Hexagramm selbst ist ein altes Symbol, das die harmonische Vereinigung von männlichem und weiblichen, von Geistigem und Materiellem, von Himmlischem und Irdischem verkörpert. Die Blüte des Lebens befindet sich in der Mitte vom Baum des Lebens im Friedensmal, so wie auch das Herz in Zentrum des Menschen schlägt. So wie ein Baum, der mit seinen Wurzeln in die Erde reicht und mit seinen Ästen zum Himmel strebt, kann in sich auch der Mensch 'Himmel' und 'Erde' verbinden.

Das Hexagramm, mit dem hebräischen Wort "Chai" in seiner Mitte, d. h. "
leben", symbolisiert das lebendige Prinzip, die lebensspendende Kraft, die im Kern des Seins existiert. Es steht für die ständige Präsenz des Göttlichen in allem, was existiert, und erinnert uns daran, dass das Göttliche nicht nur eine äußere, sondern auch eine innere Realität ist.

Die zwölf weißen Blütenblätter, die das Hexagramm umgeben, stellen die Vollkommenheit und Harmonie der Schöpfung dar und symbolisieren die zwölf Dimensionen des Lebens. Sie erinnern an die fortwährende Erneuerung des Lebens und das Ausstrahlen von Energie und Liebe in die Welt.

  1. Physische Existenz: Die materielle Welt, in der wir leben und interagieren.

  2. Emotionale Ebene: Unsere Gefühlswelt und wie wir emotionale Erfahrungen verarbeiten.

  3. Geistige Ebene: Gedanken, Ideen und kognitive Prozesse.

  4. Soziale Dimension: Beziehungen, Gemeinschaft und soziale Interaktionen.

  5. Kulturelle Aspekte: Traditionen, Bräuche und kulturelle Identitäten.

  6. Interkulturelle Dimension: Wertschätzung - statt Toleranz - zwischen verschiedenen Kulturen und Traditionen mit der Bereitschaft zur Achtung der eigenen Wurzeln und Traditionen.

  7. Ethische und moralische Dimension: Unsere Werte, Prinzipien und ethischen Überlegungen.

  8. Ökologische Ebene: Unsere Beziehung zur Natur und zur Erde.

  9. Ästhetische Ebene: Schönheit, Kunst und kreativer Ausdruck.

  10. Zeitliche Dimension: Die Wahrnehmung von Zeit, Geschichte und Zukunft.

  11. Spirituelle Ebene: Persönliche Beziehung und Entwicklung im Kontext eines höheren Bewusstseins oder Göttlichen, geprägt durch individuelle Glaubens- und Praxisformen.

  12. Mystisch-kosmische Dimension: Erfahrungen der Selbsttranszendenz und universellen Einheit; die Vereinigung mit dem Göttlichen und das Bewusstsein kosmischer Verbundenheit. Diese Erfahrung mit den Alltag genommen, wird wegen ihrer Nichtmitteilbarkeit und Nichtdenkbarkeit dann doch zu einer Vorstellung und damit zum letzten 'Blütenblatt'.

Die verbindende Mitte

Dimension der demütigen Offenheit und Hingabe: Diese zentrale Dimension des Numinosen, der Nichtbenennbarkeit, der Leerheit - "ich weiß, dass ich nicht weiß" (Sokrates) - erkennt die Begrenztheit unseres Verständnisses an und fördert Demut im Umgang mit unterschiedlichen spirituellen und ideologischen Wegen. Sie ist die lebendige Mitte der 'Blüte des Lebens', die respektvollen Dialog und gemeinsames Wachstum unterstützt, basierend auf der Einsicht, dass kein einzelner Weg allein die absolute Wahrheit besitzt. Diese Dimension symbolisiert das Prinzip des 'Lebens' selbst; die fortwährende Erneuerung und das dynamische Zusammenspiel aller Aspekte des Seins.

Die 'Blüte des Lebens' macht die universelle Lebenskraft bewusst und die dynamische Harmonie zwischen Gegensätzen. Sie repräsentiert eine kosmische Ordnung und die Verbindung aller Dinge, erzählt von der universellen Verflechtung und dem Gleichgewicht im Kosmos. Dieses allumfassende Konzept des Lebens passt zu einem Kunstwerk, das auf universelle Harmonie, Integration und das dynamische Gleichgewicht im Kosmos hinweist.



Eine Einordnung des Symbols

Die Konzepte des "Samens des Lebens", der 'Blüte des Lebens' und der "Blume des Lebens" können als symbolische Darstellungen verschiedener Stadien und Aspekte desselben Lebensprozesses verstanden werden. Jeder dieser Begriffe hat seine eigene Bedeutung und Symbolik, die sich jedoch ergänzen und aufeinander aufbauen:

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Same des Lebens: Er symbolisiert den Beginn, das Potenzial und die Quelle allen Seins und steht für den Ursprung, die Möglichkeit und das unentfaltete Leben. Der 'Same des Lebens' kann als Metapher für die Anfangsphase eines Prozesses, die Keimung von Ideen oder den Beginn spiritueller Entwicklung gesehen werden.

Blüte des Lebens (im Friedensmal): Sie symbolisiert das dynamische Zusammenspiel und die Harmonie von Gegensätzen und repräsentiert die Entfaltung, das Wachstum und die aktive Phase des Lebens. Sie betont die Verbindung des Göttlichen mit dem menschlichen Herzen und die Ausstrahlung von Energie und Liebe in die Welt.

Blume des Lebens: Sie symbolisiert die Vollkommenheit und die universelle Ordnung des Lebens und steht für die Einheit aller Dinge, die Vernetzung des Lebens und die kosmische Harmonie. Sie wird oft als spirituelles Symbol der Heiligen Geometrie verwendet, das die Verbundenheit aller Lebensformen repräsentiert.


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Der 'Same des Lebens' fokussiert auf den Beginn und das Potenzial. Die 'Blüte des Lebens' konzentriert sich auf die aktive Entfaltung und das dynamische Zusammenspiel von Gegensätzen. Die 'Blume des Lebens' repräsentiert die Vollkommenheit, die Endphase der Entwicklung und die universelle Einheit. Der 'Same des Lebens' und die 'Blume des Lebens' sind "alte" Symbole der Heiligen Geometrie. Die 'Blüte des Lebens' - geschaffen im Friedensmal - fügt sich dazwischen ein. Die Verbindung dieser drei Aspekte unterstreicht einen ganzheitlichen Zyklus des Lebens, von der Entstehung und dem Potenzial über die Entfaltung und das Wachstum bis hin zur Vollendung und universellen Harmonie.


Schlusswort

Die 'Blüte des Lebens' gestaltet einen Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven respektvoll diskutiert und Missverständnisse geklärt werden können. Ziel ist es, in der verbindenden Mitte des Friedensmals mit seinen verschiedenen Zugängen für alle Religionen, genau diesen Raum zu schaffen – einen Ort, an dem Dialog und Verständnis gefördert werden, und der im Zusammenklang aller Religionen und Weltanschauungen es ermöglicht, die gemeinsame Bedeutung der Spiritualität als einen zentralen Bezugspunkt für Frieden und menschliche Begegnung zu definieren.



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