Das Bild zeigt das Fest der Einweihung der Blüte des Schalom. Zahlreiche Bürger aus Bensheim-Hochstädten und der Region waren gekommen.

Kapitel:
Über uns / Der Verein


Die Geschichte des Vereins

Im Jahr 1998 entstand die Idee des Baus eines Friedensmals für Deutschland. Es sollte ein Friedensmal für das Leben  in den deutsch-jüdischen Beziehungen sein. Im Jahr 2001 wurde der Verein Friedensmal Wendepunkt gegründet, um die Idee in die Wirklichkeit zu bringen. Nachdem die Umsetzung des Vorhabens in Berlin und Fulda wegen mangelndem Interesse bzw. übergroßen Ängsten scheiterte, konnte schließlich im südhessischen Bensheim-Hochstädten ein geeignetes Grundstück für das Friedensmal gekauft werden. Von der politischen Vorarbeit und der Planung des Projektes bis zum Antrag für eine Baugenehmigung dauerte es 9 Jahre. In dieser Zeit konnte auch eine ausreichende Summe an privaten Spendengeldern gesammelt werden, um das Projekt umzusetzen. Im Januar 2010 lag dann schließlich die Baugenehmigung vor und es konnte mit dem Bauarbeiten begonnen werden.

Die Bauzeit betrug 5 Jahre, da zahlreiche Schwierigkeiten vor allem auf Grund des privaten Charakters des Projektes zu überwinden waren. Die Einweihung des Jerusalem Friedensmals erfolgte am 27. September 2015 mit einer Schulkasse des Goethe Gymnasiums in Bensheim und einer Klasse seiner Partnerschule in Haifa, Israel. Schirmherrin war Frau Batsheva Dagan aus Israel und Ehrengast war Frau Prof. Sigrid Jacobeit, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück. Die Politik war repräsentiert durch den Landrat des Kreises Bergstraße Christian Engelhardt und den Bürgermeister der Stadt Bensheim Rolf Richter.

Der Verein Friedensmal Wendepunkt e. V. ist politisch und religiös unabhängig. Das Jerusalem Friedensmal befindet sich in Bensheim im Geopark Bergstraße-Odenwald, zwischen Frankfurt am Main und Heidelberg, in der Nähe von Mannheim. Das Projekt wurde rein in bürgerschaftlichem Engagement und mit eigenen Mitteln verwirklicht. Die Kunst sei frei! Unsere Arbeit soll auch eine Ermutigung für Menschen sein, ihre Freiheit zu leben und ihre guten Träume ins Leben zu bringen. - Der Verein hat zur Zeit 37 Mitglieder (Satzung).


Vorstand

Thomas Zieringer, 21. 10. 2012
1. Vorsitzender: Thomas Zieringer, Künstler - Ob es sich um unsere eigene Vergangenheit handelt oder um die Vergangenheit unseres Landes: Nicht Scham- und Schuldgefühle, die erdrücken, sind die Antwort, sondern eine wirkliche Übernahme von Verantwortung, die positiv ist und mehr Frieden in die Welt bringt. (Kontakt)

Dr. Klaus Mause, Hochstaedten
2. Vorsitzender Dr. Klaus Mause, Ingenieur, Bensheim-Hochstädten

Herr Arras aus Bensheim
Schriftführer: Ludwig Arras, Schlosser (pensioniert) und Hausmeister - Es gibt immer mehr Trennendes in der Gesellschaft: Die Menschen denken nur an sich, und jeder baut seine kleine Festung um sich herum. Ich wünsche mir, daß die Menschen mehr Ehrfurcht voreinander und vor der Schöpfung haben.

Konrad Kaschek aus Bensheim
Schatzmeister: Konrad Kaschek - Ich möchte positive Zeichen setzen und eine Brücke zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart bauen. Es geht mir um einen Beitrag zur Entwicklung unserer Zivilisation. Ich will dabei helfen, daß sie sich in Frieden und Freiheit weiterentwickeln kann.

Toni Euler aus Bensheim
Beisitzer, Anton Euler, Rentner (früher Blindenmission) - Mich spricht der Gedanke der Versöhnung an. Für mich heißt das, mit Gott und sich selbst ins Reine zu kommen, um mit dem Nächsten ins Reine zu kommen. Es heißt, Vorurteile abzubauen, um einander näher zu kommen, bereit sein zuzuhören und den Anderen als Menschen anzunehmen.



Ehrenmitglieder

Karl Netzer, Heppenheim
Karl Netzer, Unternehmer - Karl Netzer ermöglichte ein Buch von Frau Buber-Agassi über das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück. In einer schwierigen Zeit für unseren Verein half er mit Rat und Tat.

Dr. Pim van Lommel, Niederlande
Dr. Pim van Lommel, Wikipedia - Yes, I can agree with a 'Ehrenmitgliedschaft', and I feel honored, and I hope that by accepting this I can help you with your important initiative for World Peace. In love and peace, and much success, Pim van Lommel

Linde Weiland, Deutschland
Linde Weiland, ehemalige Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Fulda - Die zwanzig Jahre Gemeindevorsitz machten mir die Notwendigkeit des toleranten Aufeinanderzugehens bewusst.



Mitglieder

Die Torah

Rivka Abir, Jerusalem, Herausgeberin von Pashutshone - Anders(!) Halt


Petra Zieringer, Bensheim
Kassenprüferin: Petra Zieringer, Dipl.-Betriebswirtin, Geschäftsführerin - Ich glaube an diese Vision und mir ist die Versöhnung zwischen den Menschen wichtig. Vor allem aber liegt mit die wirkliche Versöhnung zwischen Christen und Juden am Herzen. Die Deutschen sollten nicht nur soviel darüber reden, sondern auch danach handeln.

Markus S. Rabanus, Initiator der Initiative-Dialog, Rabanus Verlag Berlin - "Die Vernunft sei dem Menschen eigen, wie die Liebe eigen der Vernunft. Im Streben danach ist das Leben und es überdauert seine Zeit."

Kassenprüferin: Ursula Pietsch, Erzieherin im Ruhestand

Axel Goehr, Ministerialdirektor in Rente

Christa Büttner, Pflegedienstleiterin

Paul Alfons Büttner, Beamter in Rente

Christian Strack, Dipl.-Wirtschaftsingenieur

Irina Sauer, Mutter und Hausfrau

Karl Zieringer, Unternehmer

Hendriette La Roux, Angestellte

Christa Kilb, Heilpraktikerin

Franz Apfel, Vorsitzender der BfB

Andreas Zieringer, Dipl.-Informatiker

Margret Zieringer, Rentnerin

Marlies Wank, Initiatorin der Selbsthilfegruppe "Die Quelle"

Susanne Alissa Kuphal, Logopädin

A. Tian, Dipl. Bau-Ing.

Sven Amann, Musiker

Marion Euler, Rentnerin

Maria Mrotzek, Pflegedienst

Christin Straub, Dipl.-Physiotherapeutin

Sookja Reiss, Yogalehrerin

Nina Reiss, Sängerin

Harald Schneider, selbst. Bilanzbuchhalter

Gosbert Wolf, Ingenieur

Bettina Beller, Verwaltung und Seminare

Gerald Paar aus Elmshausen




Verstorbene Ehrenmitglieder

Frau Professor Judith Buber Agassi
Prof. Judith Buber Agassi, Soziologin, Israel - Frau Prof. Buber Agassi wurde am 17. Juni 1924 in Deutschland in der Nachbarstadt Heppenheim an der Bergstraße geboren. 1938 floh ihr Großvater, der bekannte Religionsphilosoph Martin Buber, mit ihr vor den Nationalsozialisten nach Jerusalem. Sie ist israelische Staatsbürgerin. Frau Buber Agassi arbeitete im Fachbereich Soziologie weltweit an bekannten Universitäten.

† Weihbischof Dr. Guballa (Bistum Mainz)




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