Bensheim, 6. 12. 2020

Kapitel: In der Öffentlichkeit / Presseberichte / Herzen am Friedensmal


Die Pressemeldung über die Friedenskundgebung am Sonntag den 6. 12. 2020, "Herzen am Friedensmal - wir setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus", finden Sie am Ende dieser Website. Wir haben nun alle relevanten Filmbeiträge beisammen. Wie schon vorher vermutet, hielt sich bislang die Presse sehr zurück darüber überhaupt zu berichten, denn wer mit Querdenkern zu tun hat wird heute leider oft ausgegrenzt. Die Realität einer bunten und breiten Bewegung, die auch GEGEN Antisemitismus ein Zeichen setzen kann, stimmt nicht genügend mit dem überein, was "die Medien" den Menschen im Land vermittelt haben; zuviel Licht störte die eigene dunkle Sicht auf die Welt…

Wir hatten ca. 70 Besucher. Es waren vor allem Menschen, die ein Herz für das Thema hatten. Es war keine politische Veranstaltung, sondern eine spirituelle mit einer Proklamation der Liebe zu Jerusalem.

Es war diesmal wirklich sehr viel Arbeit und bedeutete auch die eine oder andere durchgearbeitete Nacht. Die ganzen Informationen zu der Kundgebung, auch den Vortrag des bekannten Philosophen Gunnar Kaiser am Friedensmal, finden Sie unter den folgenden Links:

Artikel: Querdenker gegen Antisemitismus  (erschienen bei Reitschuster.de)
Eine andere Perspektive: Die Vorkämpfer des staatlichen "Kampfes gegen Rechts" werfen den Corona-Maßnahmen-Gegnern Antisemitismus vor. Der Initiator der Gedenkstätte "Jerusalem Friedensmal" erlebte genau das Gegenteil. GASTBEITRAG


Filme zur Kundgebung "Herzen am Friedensmal"

Trailer: Herzen am Friedensmal
Hier finden Sie eine professionell geschnittene Zusammenfassung der gesamten Veranstaltung incl. Interviews mit Besuchern. Gesamtdauer: knapp 7 Minuten.



Begrüßung durch den Veranstalter
Der Initiator der Kundgebung begrüßt die Gäste am Ort des Denkmals und erklärt den Rahmen der Veranstaltung: Heilung und Menschlichkeit.

Rede gegen Antisemitismus von Chris von Querdenken-615 (Darmstadt)
Chris von Querdenken-615 Darmstadt spricht über die Verantwortung aus der Vergangenheit die auch bedeutet sich gegen Antisemitismus zu wenden.

Jerusalema Tanz im Jerusalem Friedensmal
Angeleitet von der Gruppe Querdenken-615 tanzen die Gäste den Jerusalema-Tanz im Jerusalem Friedensmal.

Heilungsprozess am Friedensmal, gestaltet von Dirk Hüther
In einer halben Stunde führt der Kommunikationscouch Dirk Hüter die Menschen am Jerusalem Friedensmal durch einen Prozess: Von der Wut in die Trauer zur Selbstwahrnehmung. (Ich habe das Video in besserer Qualität nochmals hochgeladen. Einfach ein Reload dieser Website im Browser machen, falls es nicht gleich funktioniert).

Greetings from Israel - audio



Aufstellung des Schildes "Jerusalem Friedensmal"
Hier sehen Sie den Höhepunkt der Kundgebung. Mit Psalm 122 und dem Lied "Borchi Nafschi Es Hashem" (Lobet G*tt, meine Seele) wird das Schild "Jerusalem Friedensmal" aufgestellt.

Philosophische halbe Stunde mit Gunnar Kaiser am "Stein der Begegnung"
Gegen Abend am Ende der Kundgebung kam der Philosoph Gunnar Kaiser noch am Friedensmal vorbei. 26 Menschen hatten in der kühlen Nacht ausgeharrt. In einer philosophischen halben Stunde sprach er in kleiner Runde vor dem „Stein der Begegnung“ auch darüber, wie Verschwörungstheorien entstehen und warum wir ihnen gerne folgen.

Videos produziert von Michael Deichert


Bonus:

Herzen am Friedensmal

Dies ist ein Film (in niedriger Qualität, Zusammengeschnitten aus Aufnahmen von Besuchern) über die ganze Zeremonie der Aufstellung des Schildes "Jerusalem Friedensmal" innerhalb der Kundgebung "Herzen am Friedensmal - wir setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus". Der Film schließt mit den Worten: "Ein Ruf voller Liebe für die Freiheit des Menschen. Dass wir die Zäune im Miteinander ERKENNEN und unser Leben nicht im Vergangenen suchen". Dabei gilt der Rahmen: „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen" (Santayana).


Informationen zum Jerusalem Friedensmal (Website)


Bilder zum Herunterladen (Bilder anklicken, open content)

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Bitte beachten Sie die Reaktion auf unsere Veranstaltung (Kommentare unter dem Video)


Pressemeldung vom 8. 12. 2020

Herzen am Friedensmal - wir setzen ein Zeichen gegen Antisemitismus

Am Sonntag dem 6. Dezember trafen sich 70 Menschen zu einer außergewöhnlichen Kundgebung am Jerusalem Friedensmal im Süden Hessens in Bensheim-Hochstädten.

Es war ein angemeldeter Protest: Menschen standen in der Kälte und im Nieselregen für eine menschlichere Welt ein. Doch aus dem Protest wurde eine 3-stündige Feier der Liebe zu Jerusalem. Es wurden Lieder von Shlomo Carlebach gesungen, es wurde gebetet, Psalmen rezitiert und für den Frieden meditiert. Das Schild „Jerusalem Friedensmal“ wurde gesetzt. Der Kommunikationscouch Dirk Hüther führte die Menschen durch einen intensiven Prozess "Von der Wut in die Trauer und dann zu sich selbst". Gegen Abend kam dann tatsächlich noch der bekannte Philosoph Gunnar Kaiser am Friedensmal vorbei. In kleiner Runde, belagert von seinen Fans, gab er vor dem "Stein der Begegnung" einer philosophischen halben Stunde mit großem Tiefgang den Raum. Unter anderem redete er über das Phänomen der Verschwörungstheorien; was es bedeutet und wie es entsteht.

Die Hälfte der Besucher waren aus der Umgebung und die andere Hälfte kamen von Querdenken-615 Darmstadt, die vom Initiator der Gedenkstätte, Thomas Zieringer, ans Jerusalem Friedensmal eingeladen worden waren. Das Jerusalem Friedensmal soll nach seinen Worten ein Ort sein, an dem es keine Ausgrenzung gibt. Thema der Veranstaltung war ein Zeichen gegen den Antisemitismus zu setzen. Auch und gerade den Querdenkern aus Darmstadt wurde der Raum gegeben ihre Position darzustellen.

Chris, der bei Querdenken Darmstadt mit seinem Künstlernamen "Hugo Habicht" bekannt ist, hielt dann eine engagierte und ernste Rede gegen Antisemitismus. Das könnte viele Menschen, die bereits ihr festes Vorurteil haben, zum Nachdenken bringen. Ein Link zum YouTube Film mit der Rede ist unten in der Quellenangabe beigefügt.

Zur Halbzeit war es wirklich notwendig - unter Achtung des Distanzgebotes - miteinander zu tanzen, denn inzwischen war es den Leuten trotz dicker Winterkleidung arg kalt geworden. Chris leitete dann für alle Besucher den Jerusalema-Tanz im Jerusalem Friedensmal an.

Wer am Sonntag zum Jerusalem Friedensmal kam weil er wusste, dass auch Querdenken-Darmstadt eingeladen war, suchte vergeblich nach den Rechtsextremisten und Antisemiten. Was er oder sie finden konnte waren Menschen, die sich nach einer neuen Welt sehnen in der Herz und Verstand wieder zusammenwirken und die in den Dialog darüber treten wollen. Das gesetzte Zeichen gegen Antisemitismus war ernst gemeint. Doch muss es für wahr gehalten und gehört werden.

Der Initiator des Friedensmals fasste die Intention der Kundgebung in einem Satz zusammen: Wie soll das Gute in die Welt kommen, wenn wir immer nur das Schlechte erwarten?





Verantwortlich für den Inhalt und Ansprechpartner:
Friedensmal Wendepunkt e. V.
Thomas Zieringer, Bensheim


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